5 Fragen an Christine Bolt, Direktorin Olma Messen
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Seit Sie Direktorin der Olma Messen sind, sehen Sie sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Hand aufs Herz: Haben Sie auch Erfolgserlebnisse?

Auf jeden Fall! Aktuell ist eine allgemeine Aufbruchstimmung zu spüren. Wir dürfen einen erfreulichen Geschäftsgang beobachten und nehmen im Bereich der Kongresse und Veranstaltungen so viele Anfragen wie noch nie entgegen. Das ist für unsere Mitarbeitenden, die sich mit Herzblut für die Olma Messen einsetzen, eine unglaubliche Motivation. Wir brennen für Live-Erlebnisse, bringen Menschen zusammen und beleben damit die ganze Region. Die OBA im September ist ausgebucht, der Buchungsstand der OLMA im Oktober ist erfreulich und es sind schon fast alle Standplätze für die Tier&Technik 2023 vergeben.

 

Welche Bedeutung haben die Olma Messen St.Gallen für die Ostschweiz?

Genau diese Frage war Gegenstand einer Ende November 2021 veröffentlichten Studie des Instituts für Systemisches Management und Public Governance der Universität St.Gallen (IMP-HSG). Diese belegt, dass wir mit unseren Aktivitäten sowie den Ausgaben von Ausstellenden, Veranstalter:innen und Besucher:innen erhebliche regionalwirtschaftliche Effekte erzielen. Mit unseren Aktivitäten ziehen wir jährlich gegen 800’000 Menschen an. Unsere Messen und Veranstaltungen haben 2019 Gesamtumsätze in Höhe von CHF 294 Mio. generiert – davon CHF 177 Mio. in der Ostschweiz (AI, AR, SG, TG). Damit sind Beschäftigungseffekte von rund 1’350 Vollzeitstellen verbunden. Die Zukunft der Olma Messen ist für unsere Region von grösster Bedeutung – emotional wie auch finanziell.

 

Was versprechen Sie sich davon, wenn mit der angestrebten Umwandlung in eine Aktiengesellschaft auch Privatpersonen einen Teil der Olma Messen besitzen können?

Fakt ist, dass wir aufgrund der schwierigen Jahre frisches Kapital für die langfristige Entwicklung der Olma Messen benötigen. Die pandemiebedingten Verluste belasten unser Eigenkapital mit voller Wucht. Also gestalten wir unsere Zukunft aktiv – und das wollen wir möglichst breit abgestützt tun. Mit der angestrebten Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft sowie der Stärkung der Kapitalbasis bauen wir ein finanziell sicheres Fundament, können die Strategie umsetzen, weiterhin in der ganzen Region attraktive Arbeitsplätze ermöglichen und unsere Besucher:innen mit Messen und Events begeistern.

 

Die Messe- und Eventbranche ist in einem riesigen Umbruch, der durch Covid noch beschleunigt wurde. Wie sieht die Zukunft der Olma Messen aus?

Die im Herbst 2021 verabschiedete Strategie sieht verschiedene Schwerpunkte vor: Wir investieren im Messe- und Event-Bereich, erweitern unser Angebot zum Full-Service und erschliessen Einnahmequellen ausserhalb der angestammten Geschäftsfelder. Beispielsweise stösst die Gastia, eine neue Fachmesse für Hospitality, bei Gastronomie und Hotellerie bereits auf grosses Interesse. Auch sind wir in der Konzeptentwicklung für das Namenssponsoring der neuen Halle 1 bereits weit fortgeschritten.

 

Die Ausgabe der Aktien erfolgt erst nach der angestrebten Anpassung der Rechtsform durch die Genossenschafterversammlung im April 2023. Warum soll man sich schon heute registrieren?

Es ist nie zu früh, sich ein Stück Ostschweizer Identität und Begeisterung zu sichern! Interessierte können sich ab sofort unverbindlich für die künftige Zeichnung von Aktien registrieren*. Es ist ein Commitment in den belebten Messe- und Eventstandort St.Gallen.

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